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Festival der Natur 2024: Biodiversität feiern am „Tag der offenen Gärten“

GRENCHEN/BETTLACH: 
Mit hunderten Naturerlebnissen in der ganzen Schweiz lädt das Festival der Natur die Bevölkerung vom 22. bis 26. Mai 2024 dazu ein, die faszinierende Vielfalt der Schweizer Flora und Fauna zu erkunden und sich mit der Biodiversität auseinanderzusetzen. Auch die „Arbeitsgruppe Umwelt und Energie Grenchen“ macht mit beim Festival der Natur und bietet am Samstag, 25. Mai zwischen 9-17 Uhr die Möglichkeit, acht verschiedene Naturgärten in Grenchen und Bettlach zu entdecken.

Weitere Informationen zum Programm in Grenchen und Bettlach, siehe Flyer.

Die Gärten lassen sich gut mit einer Velo- oder Spaziertour erkunden.

Im Rahmen des Festivals der Natur kann die Bevölkerung aus einer Fülle von gut 750 Veranstaltungen in allen Landesteilen auswählen. Exkursionen, Ausstellungen, Informationsstände und andere Beiträge zu Themen der Natur, Artenvielfalt, Landschaft und Ökologie, organisiert von Organisationen und Fachpersonen, die sich mit der Natur, Tieren, Pflanzen, aber auch Tourismus und Landschaftsschutz beschäftigen. 

Hintergrund der Veranstaltung ist die auch in der Schweiz bedrohte Artenvielfalt. Die Hälfte der Lebensräume und ein Drittel der Arten in der Schweiz sind bedroht. Mit dem Rückgang der Artenvielfalt geht auch genetische Vielfalt verloren. Zerstörung, Übernutzung und Verschmutzung natürlicher Lebensräume sind die massgeblichen Ursachen des Rückgangs. Aber auch die Klimaveränderung und die Verdrängung einheimischer Arten durch invasive Arten setzen den Tieren und Pflanzen zu.

Das Festival der Natur wird vom Bundesamt für Umwelt BAFU und von den Kantonen gefördert. Mitgetragen wird das Festival ausserdem von zahlreichen Organisationen wie BirdLife Schweiz, Schweizer Tourismus-Verband, Schweizer Wanderwegen, Schweizer Alpen-Club, Schweizer Pärke, Pro Natura und WWF. 

Programm: http://www.festivaldernatur.ch

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Grenchen erhält erneut das No-Littering-Label

Mit gezielten Massnahmen geht Grenchen gegen herumliegenden und weggeworfenen Abfall vor, um die Littering-Situation unter Kontrolle zu halten. Dafür hat die Energiestadt Grenchen das No-Littering-Label erhalten. Auch für das laufende Jahr hat sie sich wieder erfolgreich darum beworben.

Die Energiestadt Grenchen hat sich wiederum erfolgreich für das No-Littering-Label im Jahr 2024 beworben. Sie erfüllt die Anforderungen, die mit dem Erhalt des No-Littering-Labels verknüpft sind. So spricht sie sich proaktiv gegen Littering aus und thematisiert das Thema Littering regelmässig gegenüber ihren Einwohnerinnen und Einwohnern. Zudem hat Grenchen das erforderliche Leistungsversprechen für das aktuelle Kalenderjahr gegeben. Mit folgenden Massnahmen geht Grenchen gegen Littering vor:
– Clean-Up-Day
– Raumpatenschaften
– Merkblatt Abfallentsorgung
– Schulen: Sauberkeit Ihrer Umgebung (Integrierung Stundenplan)
– Schulen: Umweltunterricht (und Sensibilisierung) 

Sandra Marek freut sich darüber, das No-Littering-Label weiterhin einsetzen zu dürfen: «An gepflegten und sauberen Orten wird weniger gelittert».

No-Littering-Label kennzeichnet und fördert engagierte Institutionen
Das No-Littering-Label kennzeichnet Städte, Gemeinden und Schulen, die sich mit gezielten Massnahmen gegen Littering einsetzen. Denn diese spielen eine Schlüsselrolle im Kampf gegen Littering: Sie tragen einen Grossteil der Kosten und stehen in der Verantwortung, die Bevölkerung zu einem korrekten Umgang mit Abfall anzuhalten. Dabei leisten sehr viele von ihnen intensive Arbeit und setzen kreative Aktionen um.
Das No-Littering-Label, das die IG saubere Umwelt (IGSU) 2017 eingeführt hat, soll Städte, Gemeinden und Schulen in ihrem Engagement bestätigen, sie zur Weiterführung motivieren und ihre Leistungen publik machen. Das Label verhilft den Institutionen zudem zu einem klaren Positionsbezug und zu einem öffentlichen Bekenntnis gegen die Unsitte, Abfälle achtlos auf den Boden zu werfen oder liegen zu lassen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.no-littering.ch und www.igsu.ch.

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Velobörse Grenchen 2024

Der Frühling ruft die Menschen hinaus in die Natur, aufs Velo und zum Aufräumen der Garage. Gerade rechtzeitig findet in Grenchen wieder die Velobörse statt. Die einen verkaufen hier ihr nicht mehr benötigtes Velo, die anderen finden ein günstiges Occasionsrad. Die VCS Regionalgruppe Grenchen lädt am letzten Samstag der Schulferien, dem 20. April, wieder zum Velovergnügen auf den Marktplatz ein.

An der Velobörse auf dem Markplatz in Grenchen werden am 20. April von 08:15 bis 11:00 Uhr alte Velos, Veloanhänger, Kindervelos, Dreiräder, Trottinetts und so weiter am VCS-Stand entgegengenommen. Die Preise werden von den Eigentümerinnen und Eigentümern festgelegt. Der VCS verkauft diese Artikel für die Anbietenden gegen einen Unkostenbeitrag von 10-20% des Verkaufspreises. Von 09:15 bis 13:00 Uhr können die angenommenen Artikel besichtigt, ausprobiert und gekauft werden.

Zur Überprüfung der Identität legen die Anbietenden einen Personalausweis vor. Jede Person kann maximal vier Artikel zum Verkauf abgeben. Die Auszahlung des Verkaufserlöses oder die Rücknahme von unverkauften Artikeln erfolgt bis 13:00 Uhr am VCS-Stand. Zur Sicherheit der Kunden überprüft die Kantonspolizei anschliessend die ausgefertigten Verträge nach gestohlenen Fahrzeugen.

Das Organisationsteam will das Velofahren als umweltfreundliches und gesundes Fortbewegungsmittel fördern. Es ist für kurze bis mittlere Entfernungen in städtischen Gebieten das schnellste Verkehrsmittel und es ist sicherlich auch das effizienteste und billigste. Und natürlich ist das Velo auch ideal, um sich an der frischen Luft zu bewegen. Die Region Grenchen verfügt über ein gut ausgebautes Netz an Velowegen für diesen Zweck.

Die Velobörse hat zudem den Effekt, dass unnötiger Abfall vermieden wird, indem unbenutzte, aber noch funktionstüchtige Zweiräder vor dem Schrotthaufen gerettet und wieder in den Verkehr gebracht werden. Davon profitieren alle: Die Besitzerinnen und Besitzer werden ein nicht mehr genutztes Fahrrad los und erhalten eine Entschädigung, die dem Wert entspricht. Die Käuferinnen und Käufer können gebrauchte Fahrräder zu sehr niedrigen Preisen erwerben. Vor allem Pendler, die ihre Fahrräder auf ungesicherten Abstellplätzen – zum Beispiel an Bahnhöfen – abstellen müssen, sind mit solchen Gebrauchtfahrrädern gut bedient.



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Neues E-Bike für die Baudirektion

Zügig und ohne grosse Anstrengungen in Grenchen unterwegs.

Die Baudirektion hat für ihre Mitarbeitenden ein E-Bike angeschafft. Das Fahrrad soll soweit möglich für Dienstfahren genutzt werden. Ziel ist es die Benutzung von geschäftlichen, sowie privater PW-Fahrten zu reduzieren und stellt gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Mitarbeitenden dar. Mit dem neuen E-Bike konnte eine gute und umweltfreundliche Lösung gefunden werden, dies damit stadtinterne Strecken schnell und kostengünstig bewältigt werden können.



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1. Grenchner «Tag des Wassers» mit Führungen

Am 22. März 2024 findet in Grenchen zum ersten Mal der «Tag des Wassers» statt. Die Bevölkerung ist eingeladen, sich mit diversen Attraktionen inklusive einer Führungen im Wasserreservoir Studen mit dem Thema Wasser auseinander zu setzen. Anmeldeschluss für die Führung ist der 18. März 2024!

Erstmals wird am Freitag, 22. März 2024, der Internationale «Tag des Wassers» in Grenchen gefeiert. Das Highlight sind die öffentlichen Führungen im Wasserreservoir Studen, welche von der SWG durchgeführt werden. Wer wissen möchte, woher das Trinkwasser für Grenchen stammt und wie es aufbereitet wird, kann sich bis 18. März 2024 für die öffentlichen Führungen unter marketing@swg.ch anmelden. Die Führungen finden um 09:30 Uhr, 11:00 Uhr, 15:00 Uhr und 16:00 Uhr statt und dauern etwa 1 Stunde. Treffpunkt ist beim Shuttle-Bus an der Schild-Rust-Strasse (Marktplatz Nord).

Weitere Attraktionen

Zu den weiteren Attraktionen am «Tag des Wassers» zählen die verschiedenen Themen- und Infoständen mit Quiz und Malwettbewerb unter dem Stadtdach. Gross und Klein können sich zwischen 7.00 – 19.30 Uhr über folgende Aspekte informieren: Woher kommt unser Trinkwasser und welche Qualität hat es? Wie gehen wir verantwortungsvoll mit unserem Wasser um? Wie schaffen wir Schatten mit hitzeverträglichen Bäumen und fördern die städtische Biodiversität? Wie funktioniert das Prinzip der Schwammstadt?

Ab 17.15 Uhr ist die „Happy Water Hour“ mit Ansprachen von Stadtpräsident François Scheidegger und SWG-Geschäftsführer Lars Losinger. Danach bietet sich bei einem Apéro die Gelegenheit zum Austausch und zum Erkunden des Infomarktes.

Wasser als wichtigste natürliche Ressource wahrnehmen

Ruedi und Martin Spielmann von der Grenchner Firma SOL AG und Gemeinderätin Angela Kummer haben das abwechslungsreiche Programm für die ganze Bevölkerung zusammen gestellt. Der internationale «Tag des Wassers» wurde bereits 1992 von den Vereinigten Nationen ins Leben gerufen. Ziel des Weltwassertag ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Menschenrecht und öffentliches Gut aufmerksam zu machen und die Bevölkerung für einen schonenden Umgang mit dieser wichtigsten natürlichen Ressource zu sensibilisieren.



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Froschwanderung in Grenchen

In Grenchen sind seit einigen Tagen im Bereich der Allmendstrasse, Froschwanderungen zu beobachten.

Wenn im Frühling die Temperaturen steigen, erwachen unter anderem auch Kröten und Frösche aus ihrem Winterschlaf. Die ersten warmen Tage, vor allem in Verbindung mit Regen, animieren die Tiere dazu, ihre Laichplätze aufzusuchen. Bei Einbruch der Dämmerung hüpfen sie zielstrebig ihrem Ziel entgegen und lassen sich kaum aufhalten.
Ihre Wanderungen finden meist in den Abend- und Nachtstunden statt. Auf ihrem Weg müssen sie oft Strassen und Wege passieren und finden dort oft den Tod. Auch wenn die Tiere nicht direkt überfahren werden, können sie durch eine Sogwirkung eines schnell vorbei fahrenden Autos sterben.
Um auf die Thematik aufmerksam zu machen, hat die Stadt Grenchen Schilder aufgestellt. Fahrzeuglenker werden gebeten, bis Ende April die Fahrten auf der Allmendstrasse auf das Notwendige zu beschränken und langsam zu fahren.

Nehmen Sie Rücksicht auf unsere Natur und helfen Sie uns, der Natur etwas zurückzugeben.
Vielen Dank.



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Stadtpark Grenchen erstrahlt mit neuer Baumallee

Knapp eine Woche nachdem der Stadtpark zwei neue Traubeneichen erhalten hat, erstrahlt nun eine neue Baumallee mit insgesamt sechs neuen Linden. Die Stadtgärtnerei und der Werkhof haben zusammen mit fünfzehn freiwilligen Helfern von der Firma Jabil die Umgebung im Stadtpark umgestaltet, um den Einwohnerinnen und Einwohner von Grenchen einen Mehrwert zu schaffen.

Stadtbäume sind die grössten Lebewesen einer Stadt. Die bieten Erholung, Ruhe, Beschattung und Kühlung, produzieren Sauerstoff und lagern CO2 ein. Sie befeuchten die Luft und sind Lebensraum für Pflanzen und Tiere, mit einem Wort sie bieten Lebensqualität.

Es wurde die Stadtlinde – Tilia cordata „Greenspire“ und die Winterlinde gepflanzt. Die Stadtline – Tilia cordata «Greenspire» wird eine Höhe von 12-15m erreichen. Die ovale, dichte Krone einen Durchmesser von 6-8m. Sein herzförmiges Laub wird im Herbst gelb. Gelbgrüne, wohlriechende Blütendolden erscheinen im Juli, und durch den Duft werden Bienen angezogen. Ihre Eigenschaften sind frosthart, hitzetolerant und stadtklimafest.

Die Winterlinde – Tilia cordata wird ebenfalls eine Höhe von 12-15m erreichen. Ihre breite, kegelförmige Krone einen Durchmesser von 8-10m. Ihre herzförmigen Blätter verwandeln sich im Herbst in ein strahlendes Goldgelb. Dieser Baum ist frosthart, trockenheitstolerant, hitzebeständig und gut an das Stadtklima angepasst. Im Juli zeigt die Winterlinde gelbgrüne, duftende Blüten, die eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen darstellen. Sie ist eine sehr wichtige Bienenweide und unterstützt die Bienenpopulationen in Ihrer Umgebung.

Die Linden werden zahlreichen Insekten und Tieren einen neuen Lebensraum bieten und fördern die Biodiversität. Mit dieser Aktion wurde ein Zeichen gegen Hitzeinseln und Klimawandel gesetzt. Dies trägt nicht nur zur Firmenphilosophie der Jabil bei, nein auch Grenchen als Energiestadt ist stetig bestrebt der Bevölkerung und der Umwelt etwas Gutes zu tun.

Die Energiestadt bedankt sich bei den Mitarbeitenden der Firma Jabil für ihren grossartigen Arbeitseinsatz. Es war ein toller Nachmittag und alle Beteiligten freuten sich über das Ergebnis.

In der Schweiz beschäftigt Jabil über 2’500 Mitarbeitende an sieben Standorten in Balsthal, Bettlach, Grenchen, Hägendorf, Le Locle, Mezzovico und Raron. Das Unternehmen, das in der Schweiz Kunden in den Bereichen Gesundheitswesen, medizinische Geräte und Medizintechnik betreut, plant bis 2023 weltweit über 1 Million Stunden ehrenamtliche Arbeit zu leisten.

Die Energiestadt und Jabil freuen sich bekannt zu geben, dass sie für das Frühjahr weitere Umweltaktivitäten und -projekte geplant haben.

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Kinder und Eltern für den Schulweg zu Fuss sensibilisieren

Mit der dritten Teilnahme an der VCS-Aktion «Walk to School» setzte sich die Primarschule Halden aktiv für das selbstständige Zurücklegen des Schulweges ein. An der Preisverleihung vom 25. Oktober 2023 dankten die Schulleitung, das Programm so!mobil und die Energiestadt Grenchen den Kindern für ihre starke Leistung.

Die Aufregung unter den Kindergarten- und Schulkindern der Primarschule Halden war an der Walk to School-Preisverleihung vom 25. Oktober 2023 deutlich spürbar. Mit einem Klatschspiel forderte Co-Schulleiterin Ilenia Palermo ihre Aufmerksamkeit ein. Nach einer kurzen Begrüssung fragte sie einige Kinder, was aus ihrer Sicht das Beste daran war, den Schulweg selbstständig zurückzulegen. «Ich finde den Schulweg toll, weil ich neue Freunde mache», sagte ein Junge. Ein anderer ergänzte: «Ich habe sehr viele schöne Sachen gesehen und bemerkt, wie schön die Natur ist».

An der Aktion nahmen 24 Klassen mit insgesamt 466 Kindern teil. Vom 11. bis 22. September 2023 verfolgten sie das Ziel, jeden Tag zu Fuss zur Schule zu kommen. Dabei konnte jedes Kind maximal 10 Punkte für seine Schulklasse sammeln. Auf dem 3. Platz schaffte es der KIGA Lingeriz mit 98.42%. Über den 2. Platz freute sich die Klasse 2i mit 98.89% und den 1. Platz erreichte die Klasse 5i mit sehr guten 99.05%. Stadtpräsident François Scheidegger überreichte den Siegerklassen ihre Gutscheine. Das kantonale Programm für eine nachhaltige Mobilität, so!mobil, sponserte das Preisgeld. Gemeinsam mit dem Verkehrs-Club Schweiz VCS hatte es die Aktion im Kanton Solothurn organisiert.

Vom Elterntaxi zum Pedibus wechseln

Die Primarschule Halden nahm zum dritten Mal an Walk to School teil. Die Schulleitung sah die Aktion als gute Gelegenheit, um aktiv etwas gegen die vielen Elterntaxis zu unternehmen. Vor allem oberhalb des Schulhauses würden Eltern ihre Kinder ausladen und beim Wendemanöver andere Kinder gefährden, erzählt Co-Schulleiter Markus Hotz. Auch die Nachbarschaft fühle sich zunehmend gestört. Er und das Kollegium wünschen sich daher, dass Walk to School in Zukunft jährlich stattfände. Nur so könnten aus seiner Sicht die Eltern und Kinder nachhaltig auf das Thema zu Fuss zur Schule gehen sensibilisiert werden. «Wir informieren die Eltern anfangs Schuljahr immer über Alternativen zum Elterntaxi», sagte er, «Mittlerweile gibt es sogar ein paar Pedibus-Linien». Beim Pedibus handelt es sich um eine Gruppe von Kindern, die unter Führung eines Erwachsenen zu Fuss zur Schule geht. Fahrplan und Strecke bestimmen die teilnehmenden Familien selbst. so!mobil unterstützt interessierte Eltern beim Aufbau einer Pedibus-Linie von ihrem Wohnort zum Kindergarten bzw. zur Schule. Anfragen können an info@so-mobil.ch gestellt werden.

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Cargo-Bike via App carvelo2go mieten!

Ob Altkleider, Einkäufe oder für den Familienausflug – das Cargo-Bike von carvelo ist eine tolle Alternative zum Auto, wenn schwere Lasten über kurze Distanzen transportiert werden müssen. Dies findet auch Patronatsmitglied, Sascha Nussbaumer (Sensioty AG). Er schwingt sich für das smart!mobil-Porträt auf den carvelo-Sattel und zeigt, wie einfach das Mieten des Cargo-Bikes via die App carvelo2go funktioniert.

In Grenchen kann das elektrische Lastenrad bei Bücher Lüthy an der Bettlachstrasse 8 ausgeliehen werden. Auch in den Energiestädten Olten, Solothurn und Zuchwil befinden sich Cargo-Bikes von carvelo an diversen Standorten. Bei einigen stehen zurzeit Plakatständer mit einem Gutschein-Code im Wert von Fr. 12.- für die erste Fahrt. Damit sind die ersten zwei Stunden mit dem Cargo-Bike gratis!

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Vierter Grenchner Clean-Up Day – Teilnehmerrekord in Grenchen

Am Freitag, 15. und Samstag, 16. September 2023 fand in der ganzen Schweiz der Clean-Up Day statt. An diesen Tagen befreiten Schulen, Vereine, Unternehmen und Privatpersonen Spiel- und Grillplätze von Unrat, säuberten Strassenränder und Flussufer und sammelten Abfall auf Pausenplätzen und in Parkanlagen. Damit leisteten sie einen aktiven Beitrag für die Lebensqualität in ihrer Gemeinde, für eine saubere Umwelt und für die Sensibilisierung für die hohen Kosten von Littering für Mensch und Umwelt.

Auch in Grenchen fanden an beiden Tagen zahlreiche Sammel-Aktionen mit insgesamt 730 Teilnehmenden statt. Am Freitag, 15. September sammelten 435 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrpersonen herumliegenden Abfall von Parks, Strassen und Plätzen ein. Einige davon haben damit verbunden im Unterricht Themen wie Recycling oder Littering aufgenommen. Kindergarten und 1. / 2. Klasse haben in ihren Malschürzen ein grosses Znüni vorbereitet für die Klassen, welche Abfall eingesammelt haben. Die ETA war dieses Jahr mit 170 Personen dabei und hat grosse Mengen an Abfall zur Mulde am Marktplatz gebracht. Auch das Netzwerk Grenchen war mit zwei Gruppen und 20 Personen mit dabei. Die ISG war mit 24 Personen vertreten.

Am Samstag, 16. September, waren verschiedene Gruppen und Einzelpersonen zwischen 14 und 16 Uhr in ganz Grenchen unterwegs und befreiten ihr Quartier, Parks, Grünzonen und Strassen unter anderem von herumliegenden Aludosen, PET-Flaschen und Glasflaschen. Zahlenmässig wurden wohl am allermeisten hochgiftige Zigarettenstummel eingesammelt. Insbesondere in Grünzonen kann man diese nur mit hohem Aufwand einsammeln, weshalb die Sensibilisierung weiterhin sehr wichtig bleibt.

Um 16 Uhr fanden sich alle Gruppen mit insgesamt 81 Sammlerinnen und Sammler auf dem Marktplatz ein, wo Mulden und Container für die Entsorgung bereit standen. Angela Kummer und Xenia Hediger bedankten sich bei den Anwesenden und wiesen auf die Möglichkeit einer Raumpatenschaft hin. Interessierte können sich bei Energiestadt-Koordinatorin Sandra Marek melden und an einem bestimmten Ort in der Stadt durch regelmässiges Abfall-Einsammeln die Sauberkeit erhöhen. Denn an einem Ort, der schon sauber aussieht, wird weniger Abfall achtlos weggeworfen.

Auf dem Marktplatz gab es auch einen Zvieri-Stand, wo sich die freiwilligen Helfenden stärken konnten. Für Kinder gab es Spiel- und Bastelmöglichkeiten begleitet von Sandra Loiacona von der Spielgruppe Gartenzwärgli. Sylvia Stampfli, Jana Frei und Thesi Frei spielten drei Lieder für die Anwesenden und nutzten dabei beispielsweise ein Instrument, das aus einer Zigarrendose gefertigt worden war.

Das Organisationskomitee bedankt sich sehr herzlich bei den insgesamt 730 Sammlerinnen und Sammler und über 10 organisatorischen Helferinnen und Helfer! Mitgeholfen haben die Schulen Grenchen, das Netzwerk Grenchen, die Pfadi Johanniter, das Wohnheim Schmelzi, die ISG Kinder- und Jugendförderung Grenchen, Mitglieder der Moschee «Ebu Hanife» Grenchen, Team Lindenhaus Grenchen, IGSU-Botschafter, Vertreter der SP, der GRÜNEN, der glp, die Energiestadt Grenchen, die Spielgruppe Gartenzwärgli und viele Littering-Raumpaten und Privatpersonen. Besten Dank auch an den Werkhof Grenchen und die Firma Schlunegger für die Mulden und Container.

Die IGSU hat auch bereits das Datum für den Clean-Up-Day im nächsten Jahr kommuniziert. Er findet am Freitag, 13. und Samstag, 14. September 2024 statt. Auch wenn zu hoffen ist, dass das irgendwann nicht mehr nötig ist, kann man sich dieses Datum bereits heute reservieren.

«Wir konnten zahlreiche Erfolge feiern in der Litteringbekämpfung. Seit dem 1. Mai diesen Jahres ist Patrick Peier als «Abfallsheriff» in Grenchen unterwegs.» Meint Energiestadt-Koordinatoren Sandra Marek.

«Eindrücklich war die gewaltige Menge an Abfall, die unsere Gruppe im Stadtpark eingesammelt hat. In den dicht bewachsenen Gebieten waren darunter mehr als 50 Wodka-Flaschen und unzählige Aludosen zu finden. Ich wünsche mir mehr Parkunterhalt durch Gärtner und mehr nächtliche Polizeipatrouillen,» sagt Angela Kummer vom Organisationskomitee.

«Dass wir einen neuen Rekord der Teilnehmenden hatten, hat uns sehr gefreut. Ein grosser Teil der Bevölkerung konnte durch die Aktion auf das Thema aufmerksam gemacht werden und zahlreiche spannende Gespräche haben sich ergeben» Xenia Hediger, Organisationskomitee.