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Littering-Fotowettbewerb

Sauberkeit mit Wirkung: Unser Littering-Fotowettbewerb begeistert mit starken Vorher-Nachher-Bildern

Plastikflaschen und Aludosen am Strassenrand, Zigarettenstummel auf Gehwegen, zahlreiche Verpackungen auf dem Schulhof und Sportplatz – leider ein vertrautes Bild in vielen öffentlichen Räumen. Um dem etwas entgegenzusetzen, hat die Baudirektion im Rahmen des Clean-Up-Days zum Littering-Fotowettbewerb aufgerufen – und die Bevölkerung hat mit beeindruckendem Engagement reagiert.

Die Aufgabe: Müll sehen, anpacken, verändern
Mitmachen war einfach, aber wirkungsvoll:

  1. Vorher-Foto: Zeige eine besonders verschmutzte Stelle auf deiner Sammelroute.
  2. Anpacken: Mit Handschuhen und Müllsack die Ärmel hochkrempeln und den Abfall beseitigen.
  3. Nachher-Foto: Halte fest, wie sauber und lebenswert der Ort wieder aussieht.

So entstand eine Sammlung von eindrucksvollen Vorher-Nachher-Fotos, die zeigen, wie viel eine einzelne Aktion bewirken kann.

Elf Einsendungen – jede mit eigener Geschichte
Insgesamt elf Beiträge gingen bei der Baudirektion ein. Die Teilnehmenden zeigten kreative Ansätze, unterschiedliche Orte und ein gemeinsames Ziel: die Umwelt von unnötigem Müll zu befreien. Quer durch die Stadt – überall wurde tatkräftig angepackt.

Die Bewertung: Engagement sichtbar gemacht
Unsere fünfköpfige Jury der Baudirektion hat sich alle Beiträge genau angesehen und nach klaren Kriterien bewertet:

  • Verschmutzungsgrad – Wie stark war die Fläche ursprünglich betroffen?
  • Aufwand für die Beseitigung – Wie viel Einsatz war nötig, um den Müll zu entfernen?
  • Wirkung des Vorher-/Nachher-Effekts – Wie deutlich ist der Unterschied erkennbar?
  • Kreativität des Fotos – Wie originell wurde die Aktion in Szene gesetzt?

Jede Kategorie wurde auf einer Skala von 0 bis 5 Punkten bewertet – von „gering“ bis „hoch“.

Die Gewinner: Vorbildliches Engagement
Nach sorgfältiger Auswertung durfte sich Rolf Schnyder (unterwegs bei der Unterführung Monbijou Kreisel) über den Gesamtsieg freuen.
Sein Beitrag zeigt wie viele Zigarettenstummel auf kleinster Fläche des Gehwegs aufzufinden sind und nach einer intensiven Sammelaktion wieder als sauberer Weg erstrahlte.

Der Sonderpreis für Kreativität ging an Dahlia Schott (Bahnhof Grenchen Nord). Ihr Beitrag zeigt unter welcher Präzision, Abfallsünder ihren Müll deponieren und zur Schau stellen.

Beide Beiträge überzeugten nicht nur durch Einsatz, sondern auch durch ihre Botschaft: Jeder kann einen Unterschied machen.

Danke an alle Teilnehmenden!
Ein herzliches Dankeschön geht an alle elf engagierten Personen und Gruppen, die beim Wettbewerb mitgemacht und sich am Clean-Up-Day beteiligt haben.
Mit ihrer Tatkraft haben sie nicht nur ihre Umgebung verschönert, sondern auch ein starkes Zeichen gegen Littering gesetzt. Denn eines ist klar: Sauberkeit beginnt bei jedem Einzelnen – und gemeinsam schaffen wir eine nachhaltige Veränderung.

Denn eines ist klar: Sauberkeit beginnt bei jedem Einzelnen – und gemeinsam schaffen wir eine nachhaltige Veränderung.

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Rückblick Clean-Up-Day: Saubere Stadt, gesunde Menschen – Gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft!

Am Freitag, 19. September, und Samstag, 20. September 2025, fand in Grenchen bereits der 6. Clean-Up-Day statt. Rund 500 Teilnehmende – darunter 240 Schülerinnen und Schüler – engagierten sich für eine saubere Stadt.

Wie schon in den Vorjahren beteiligten sich zahlreiche Schulen, Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik am nationalen Aktionstag und trugen tatkräftig dazu bei, Grenchen zu verschönern. Mit dabei waren unter anderem die ETA mit 100 Personen, das Netzwerk Grenchen mit zwei Gruppen und etwa 22 Personen, das Wohnheim Schmelzi mit 20 Personen sowie erstmals auch die Jabil mit rund 60 Mitarbeitenden. Zudem engagierten sich 30 Mitglieder der Pfadi Johanniter, verschiedene politische Parteien, viele Littering-Raumpatinnen und -paten, Privatpersonen sowie weitere Gruppen und Einzelpersonen. Die Aktion steigerte nicht nur die Lebensqualität in der Stadt – sie sorgte auch für ein gutes Körpergefühl. Wer aktiv etwas Gutes für seine Umgebung tat, spürte den positiven Effekt unmittelbar. Insgesamt waren an den beiden Tagen über 500 engagierte Menschen im Einsatz und reinigten die Stadt vom Rand bis ins Zentrum

Ein herzliches Dankeschön ging an den Werkhof der Stadt Grenchen mit der Stadtgärtnerei, das Polizeiinspektorat, die Firma Schlunegger sowie den Forstbetrieb der Bürgergemeinde. Sie begegnen dem Littering täglich, entsorgen Abfälle fachgerecht und leisten damit das ganze Jahr über einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Kreislaufwirtschaft.

Am Samstag starteten Einzelpersonen und kleinere Gruppen um 14:00 Uhr an ihren individuellen Startorten in Grenchen und arbeiteten sich in Richtung Stadtzentrum vor. Um 16:00 Uhr trafen sich alle Sammlerinnen und Sammler beim Stadtdach, wo der gesammelte Müll in die bereitgestellte Mulde des Werkhofs entsorgt wurde. Dank verschiedener Container der Firma Schlunegger war eine fachgerechte Mülltrennung gewährleistet.

Als kleine Stärkung gab es Nussstangen und Getränke offeriert durch die Stadt Grenchen und die Familie Gloor aus Staad hat Äpfel und Birnen gesponsert. Für die Kinder stellte die Spielgruppe Gartenzwärgli einen Basteltisch bereit, an dem sie PET-Flaschen upcyclen konnten: Die Flaschen wurden bemalt, mit Erde gefüllt und mit Kressesamen bepflanzt.

Littering-Fotowettbewerb
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sammelaktion konnten die am schlimmsten angetroffenen Littering-Stellen mit einem Vorher-/Nachher-Foto dokumentieren. Die eingereichten Bilder werden nun von einer Jury der Baudirektion bewertet. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält Ende November 2025 eine kleine Überraschung.

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«Mobilität für alle»

Unabhängig von körperlichen, psychischen, finanziellen oder räumlichen Voraussetzungen sollen alle aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Wie eine inklusive, nachhaltige und sichere Mobilität aussieht, erlebten 153 SchülerInnen am diesjährigen Mobilitätstag in Grenchen.

Um Punkt 8 Uhr startete die erste von ingesamt acht Schulklassen den Postenlauf am diesjährigen Mobilitätstag in Grenchen. Der Mobilitätstag orientierte sich am Motto der europäischen Mobilitätswoche: «Mobilität für alle!», welche vom 16. – 22. September 2025 stattfinden wird. 153 Schülerinnen und Schüler erlebten, wie sich der Bremsweg im Gurtenschlitten anfühlt. Sie mixten alkoholfreie Getränke und lernten bei den Samaritern, wie man Erste Hilfe leisten kann. Beim Feuerwehrauto machten sie sich mit dem Toten Winkel vertraut und die BGU erklärte den Schülerinnen und Schülern die wichtigstens Sicherheitsaspekte beim Busfahren. Beim Posten zum Leben im Rollstuhl beeindruckte sie, wie viel Kraft es brauchte, eine Person im Rollstuhl in den Bus zu stossen.

Mobilitätsbedürfnisse

In einer vielfältigen Gesellschaft sind die Mobilitätsbedürfnisse sehr unterschiedlich. Von barrierefreien Zugängen zum öffentlichen Verkehr, über die zunehmende Digitalisierung bis zu erschwinglichen Ticketpreisen für Menschen mit geringem Einkommen – Mobilität hat den Anspruch, flexibel gestaltbar zu sein, um alle Bedürfnisse zu berücksichtigen. Der diesjährige Mobilitätstag ging in diesem Rahmen besonders auf die Themen Inklusion und Verkehrssicherheit ein.

Mobilitätstangebote

Mit zielgruppenspezifischen Angeboten fördert die Energiestadt Grenchen eine «Mobilität für alle». Zum Beispiel findet am Dienstag, 23. September 2025 der Kurs «mobil sein&bleiben» für Seniorinnen und Senioren in Grenchen statt. Dabei lernen die Teilnehmenden in Theorie und Praxis den Billettkauf am Automaten und machen sich mit den Sicherheitsaspekten im Bus und im Strassenverkehr vertraut. Weiter steht bei Bücher Lüthy ein Cargobike von carvelo zum Mieten zur Verfügung. Dieses durften die Besucherinnen und Besucher am Mobilitätstag gratis testfahren und sich so mit einer platzsparenden Alternative zum Auto für den Transport schwerer Waren innerhalb der Stadt vertraut machen.

Impressionen vom Mobilitätstag 2025 finden Sie unter www.so-mobil.ch/mobilitätstag

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Erster «Clean-Up Aare» 2025 in Grenchen und Arch

Am Samstag, 15. März 2025, fand der erste «Clean-Up Aare» in Grenchen statt. An diesem Tag sammelten die Abfalltaucher in der Aare, und die freiwilligen Landhelfenden reinigten das Aareufer in Grenchen und Arch von herumliegendem Abfall. Damit leisteten sie einen aktiven Beitrag zur Lebensqualität ihrer Gemeinde und zu einer sauberen Umwelt. Im Anschluss fand ein interessanter Blaulichtnachmittag mit der Feuerwehr Grenchen, dem Rettungsdienst Grenchen und der Polizei Kanton Solothurn für Gross und Klein statt.

Gemeinsam für den Umweltschutz
Bis zu 100 engagierte Freiwillige nahmen tatkräftig an der Aktion teil, um sich gemeinsam für eine saubere Umwelt einzusetzen. Darunter waren rund 30 Taucher des Vereins Abfalltaucher.ch, die den Abfall unter Wasser aufspürten und mittels Hebeballons an die Wasseroberfläche beförderten. Fahrräder, Mofas, Ölfässer und sonstiger Schrott wurden von den Bootshelfern entgegengenommen und an Land gebracht. Dort übernahmen Helferinnen und Helfer den Müll und trennten ihn in drei Mulden nach Sammelgut.
Gleichzeitig befreiten Landhelfende – darunter viele Littering-Raumpaten, das Wohnheim Schmelzi sowie Familien mit Kindern – die Aareufer in Grenchen und Arch von herumliegendem Abfall. Bereits Ende August 2024 waren Angehörige der Polizei Kanton Solothurn und ein Filmteam entlang der Aare unterwegs, um die Bevölkerung für eine saubere Umwelt zu sensibilisieren. Der Einsatz erfolgte im Rahmen der kantonalen Kampagne «Zeige Grösse – handle gegen Littering» (www.zeige-groesse.ch).

Tatkräftige Helferinnen und Helfer im Einsatz:

Zwischenverpflegung und Austausch
Bei der gemeinsamen Znüni-Pause sowie beim Mittagessen konnten sich alle Teilnehmenden austauschen. Kinder erkundigten sich bei den Tauchern, was sie unter Wasser aufgestöbert hatten und wie die Bergung der Gegenstände erfolgte. Überall waren glückliche und zufriedene Gesichter zu sehen. Das warme Essen und ein heisses Getränk halfen, die Körpertemperatur zu steigern und neue Energie zu tanken, um am Nachmittag wieder engagiert weiterzuhelfen.

Beitrag TeleBielingue vom 16. März 2025

Was alles zum Vorschein kam und ordnungsgemäss entsorgt werden konnte
25 Fahrräder, 2 Töffli, 18 Pneus, rund 300 Kilogramm Kupferkabel, ein 150 Kilogramm schweres Ruderboot, eine Büroeinrichtung, ein Sofa, vier Ölfässer und eine Matratze wurden geborgen und fachgerecht entsorgt.
Es gab auch eine erfreuliche Fundsache: Eine Gruppe fand am Archer Ufer eine Flaschenpost mit zahlreichen Briefen eines Kindergartens aus Studen. Die Finder verfassten eine Antwort und schickten sie den Kindern zusammen mit einer leckeren Aarewelle (Mandelgebäck).

Spannendes Rahmenprogramm mit den Blaulichtorganisationen
Am Nachmittag informierten die Blaulichtorganisationen präventiv über die Gefahren, die Gewässer mit sich bringen, und boten ein spannendes, interaktives Rahmenprogramm an. An verschiedenen Posten wurden die Kinder und ihre Begleitpersonen in Gruppen durch den Nachmittag geführt. Ob mit Wasserwerfern bei der Feuerwehr, einem Blick ins Innere eines Polizeiautos oder Rettungswagens oder einer Bootsfahrt, um den Tauchern den Abfall abzunehmen – es gab viel zu erleben.

Herzlichen Dank den zahlreichen Sponsoren
Nebst den fleissigen Helferinnen und Helfer wurde der Anlass grosszügig durch folgende Sponsoren unterstützt.

  • Abfalltaucher.ch
  • Amt für Umwelt des Kantons Solothurn
  • Back-Caffee AG
  • Bolliger & Co. AG
  • Einwohnergemeinde Arch
  • Feuerwehr Grenchen
  • Fischereiverein Grenchen – Bettlach
  • Gurtner AG
  • Kanu-Club Grenchen
  • Panaiia und Crausaz AG
  • Polizei Kanton Solothurn
  • Restaurant Fischerhuus
  • Rettungsdienst Grenchen
  • Schlunegger Recycling AG
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Grenchner Schulkinder geben Vollgas bei Walk to school

Elterntaxis sind in den Primarschulhäusern Halden, Kastels und Eichholz ein Dauerthema. Im Herbst 2024 nahmen sie deshalb alle an der VCS-Aktion «Walk to school» teil. Jene Klassen, die während der Aktion am meisten zu Fuss zur Schule gingen, erhielten von so!mobil einen Extrapreis.

Insgesamt 973 Schulkinder der Primarschulen Halden, Kastels und Eichholz gingen während der VCS-Aktion «Walk to school» im Herbst 2024 jeden Tag selbständig zu Fuss zur Schule. Die Eltern wurden ermutigt, auf das Elterntaxi zu verzichten und ihre Kinder zu Fuss zu begleiten. Als zusätzliche Motivation winkte den Klassen, die während der zwei Aktionswochen an den meisten Tagen zu Fuss zur Schule gingen, ein Extrapreis von so!mobil. Gesamtschulleiterin Nicole Hirt überreichte die Preise und ermutigte die Kinder auch ausserhalb der Aktion den Schulweg weiterhin zu Fuss zu bewältigen.

Die Gewinnerklassen

Im Schulhaus Halden standen vier Klassen auf dem Podest. Zwei davon erreichten mit 100 Prozent den ersten Platz: die Klasse 3i und die Klasse 6m. Im zweiten Rang befand sich die Klasse 6h mit 99.5 Prozent und knapp dahinter mit 99.4% die Klasse 3m im dritten Platz. Im Schulhaus Kastels gab es einen klaren Sieger: die Klasse 5f gewann mit 100 Prozent vor der Klasse 2f (99.5 Prozent) und 5g (98.8 Prozent). Überflieger der drei Schulhäuser war jedoch das Schulhaus Eichholz. Gleich acht Klassen kamen aufs Podest, eine Klasse mehr als bei den anderen Schulhäusern zusammen. Die Klassen 3d, 4d und 6c gewannen den ersten Platz mit je 100 Prozent. Auf dem zweiten Rang platzierten sich die Klassen 4e, 5d, 6d und der Kindergarten Perron 3 mit 99.5 Prozent. Auf dem dritten Platz schaffte es der Kindergarten Witmatt mit 99.1 Prozent.

Insgesamt legten die 973 Schülerinnen und Schüler 92.1 Prozent aller Aktionstage den Schulweg zu Fuss zurück. Diese grossartige Leistung verdeutlicht, dass die Kinder problemlos selbstständig und sicher zur Schule gehen können. Eltern, die sich um die Sicherheit ihrer Kinder sorgen oder andere Gründe für das Elterntaxi haben, dürfen sich bei so!mobil fürs Einrichten einer Pedibuslinie melden: www.so-mobil.ch.

Malwettbewerb im Schulhaus Eichholz

Jene Schulklassen, die an den Preisverleihungen mit leeren Händen weggingen, konnten immer noch beim Malwettbewerb des VCS mitmachen. Weil das Schulhaus Eichholz jedoch erst im November an Walk to school teilnahm, verpasste es die Frist fürs Einsenden der Zeichnungen. So organisierte so!mobil mit der Schulleitung einen internen Malwettbewerb. Jede Klasse schickte eine Zeichnung ins Rennen. Das Team von Weit&Breitsicht GmbH, das die Geschäftsstelle von so!mobil führt, bewertete die Bilder nach drei Kriterien: Kreativität, technische Umsetzung, Bezug zu Walk to school. Dies sind die Gewinnerzeichnungen:

Bericht Telebiellinge zur Preisverleihung im Schulhaus Eichholz vom Mittwoch, 20. November 2024:

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Fünfter Grenchner Clean-Up-Day – Sensibilisierung im Fokus

In Grenchen fand am Freitag, 13. und Samstag, 14. September 2024 bereits der fünfte Clean-Up-Day statt. Angemeldet waren 550 Teilnehmende, davon 310 Schülerinnen und Schüler.

Eine Besonderheit in diesem Jahr war der Plakatwettbewerb für Schulklassen. Jede Klasse konnte drei Plakate einreichen, welche zum Thema Littering sensibilisieren. Damit machten sich die Kinder und Jugendlichen selbständig Gedanken dazu, welche Folgen Littering haben kann, und wie man dagegen ankämpfen kann. Die beiden Gewinnerklassen erhielten je 50.- für die Klassenkasse. Die prämierten Plakate waren am Freitag, 13. und Samstag, 14. September auf dem Marktplatz zu sehen.

Die beiden Gewinnerklassen:

Am Freitag, 13. September und am Samstag, 14. September, waren verschiedene Gruppen und Einzelpersonen in ganz Grenchen unterwegs und befreiten ihr Quartier, Parks, Grünzonen und Strassen unter anderem von herumliegenden Aludosen, PET-Flaschen und Karton. Die ETA war dieses Jahr mit 100 Personen dabei und auch das Netzwerk Grenchen war mit zwei Gruppen und ungefähr 22 Personen vertreten. Weiter waren die Pfadi Johanniter, das Wohnheim Schmelzi, die SP, GLP und Grünen und viele Littering-Raumpaten und Privatpersonen, weitere Gruppen und Einzelpersonen mit dabei.

Am Samstag fanden sich die Aktivistinnen und Aktivisten für eine saubere und gesunde Stadt ab 16 Uhr auf dem Marktplatz unter dem Stadtdach ein, wo ein Zvieri sie erwartete. Mulden und Container vom Werkhof Grenchen und von der Firma Schlunegger sowie ein Trenn-Tisch standen für den Abfall bereit. Sandra Loiacona von der Spielgruppe Gartenzwärgli lud an den Basteltisch ein, wo Kinder aus alten Kleidern Schleuderbälle basteln konnten. Die drei Musikerinnen Sylvia Stampfli, Thesi Frei und Jana Frei verwöhnten das Publikum mit einem kurzen Konzert. Energiestadt-Koordinatorin Sandra Marek, Angela Kummer und Xenia Hediger richteten ein paar Worte ans Publikum und wiesen auf die Möglichkeit einer Raumpatenschaft hin.

Wir hatten Teilnehmende gefragt, weshalb sie am Clean-Up-Day mitmachten und was sie sich davon erhoffen.

Heidi Grolimund / Raumpatin Grenchen
«Anstatt mich über den Müll aufzuregen, sammle ich ihn lieber zusammen. So viele Leute ärgern sich darüber. Das muss ich nicht, wenn ich sammle. Als Raumpatin sehe ich, dass mehr dazukommt, wenn schon Abfall daliegt, und dass es immer weniger wird, wenn ich den Abfall wegräume. Und ich will eine saubere Stadt.»

Nadine Erard / Lehrerin Schulkreis Eichholz
«Wir machen beim Clean-Up-Day mit, damit die Kinder sich bewusst werden, wie viel Abfall überall liegen gelassen wird Wir möchten die Kinder sensibilisieren, damit sie in Zukunft ihren Abfall richtig entsorgen und auch mithelfen, die Umgebung sauber zu halten.»

Esther Zumstein / Mutter aus Grenchen
«Der Clean-Up-Day kann Schäden am Ökosystem verhindern und natürliche Lebensräume schützen. Er bringt Menschen zusammen und stärkt das Gemeinschafts- und Verantwortungsgefühl. Besonders auch Kinder können so selbst wirksam eine saubere, sichere und schöne Umgebung gestalten.»

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Den «Strassenraum gemeinsam nutzen» am Mobilitätstag

157 Schülerinnen und Schüler lernten am diesjährigen Mobilitätstag in Grenchen, wie viel Raum Mobilität einnimmt und mit welchen Massnahmen Platz gespart werden kann.

Die Energiestadt Grenchen und so!mobil, das kantonale Programm für eine nachhaltige Mobilität, organisierten den Mobilitätstag in Grenchen bereits zum 11. Mal. Der Mobilitätstag widmete sich der Frage, wie städtische Verkehrsräume zu gemeinschaftlich genutzten Begegnungsorten umgestaltet werden könnten. Die Besucherinnen und Besucher erfuhren zudem, welche Verkehrsmittel wie viel Platz im öffentlichen Raum einnehmen.

Interaktiver Postenlauf

Am Schulprogramm nahmen acht Schulklassen mit 157 Schülerinnen und Schüler teil. Beim Inspizieren des Feuerwehrautos lernten die Kinder den toten Winkel zu erkennen. Beim Velosimulator testeten sie ihre Reaktionsfähigkeit und bei Blaues Kreuz mixten sie alkoholfreie Getränke. Sie erlebten, wie sich das Unterwegssein im Rollstuhl und ein Aufprall im Auto bei unterschiedlichen Fahrgeschwindigkeiten anfühlt. Beim so!mobil-Stand setzten sie sich in einem Quiz mit dem Thema «Raum und Mobilität» auseinander. Dabei lernten Sie zum Beispiel, dass alle Parkplätze im Kanton Solothurn aneinander gereiht die Fläche von 207 Fussballfeldern ergeben.

Mehr Platz dank Sharing-Angeboten

Bauten für den Verkehr beanspruchen ca. einen Drittel der Siedlungsfläche in der Schweiz (BAFU 2012). Von dieser Fläche machen Strassen mit 88 Prozent den grössten Anteil aus. Um Strassenräume gemeinsam zu nutzen und dadurch Platz zu sparen, sind Sharing-Angebote unverzichtbar. Die Energiestadt Grenchen engagiert sich für den Ausbau solcher Mobilitätsangebote. Zum Beispiel installierte die Stadt im Jahr 2021 zwei öffentliche Velopumpstationen. Ein Cargo-Bike steht zum Mieten bei Bücher Lüthy zur Verfügung. An diversen Standorten in der Stadt befinden sich Mobility-Fahrzeuge sowie E-Trottinetts und seit diesem Frühling steht am Bahnhof Grenchen Süd ein Veloturm, in welchem acht Velos sicher verstaut werden können.

Impressionen vom Mobilitätstag 2024 finden Sie auf www.so-mobil.ch.

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Festival der Natur 2024: Biodiversität feiern am „Tag der offenen Gärten“

GRENCHEN/BETTLACH: 
Mit hunderten Naturerlebnissen in der ganzen Schweiz lädt das Festival der Natur die Bevölkerung vom 22. bis 26. Mai 2024 dazu ein, die faszinierende Vielfalt der Schweizer Flora und Fauna zu erkunden und sich mit der Biodiversität auseinanderzusetzen. Auch die „Arbeitsgruppe Umwelt und Energie Grenchen“ macht mit beim Festival der Natur und bietet am Samstag, 25. Mai zwischen 9-17 Uhr die Möglichkeit, acht verschiedene Naturgärten in Grenchen und Bettlach zu entdecken.

Weitere Informationen zum Programm in Grenchen und Bettlach, siehe Flyer.

Die Gärten lassen sich gut mit einer Velo- oder Spaziertour erkunden.

Im Rahmen des Festivals der Natur kann die Bevölkerung aus einer Fülle von gut 750 Veranstaltungen in allen Landesteilen auswählen. Exkursionen, Ausstellungen, Informationsstände und andere Beiträge zu Themen der Natur, Artenvielfalt, Landschaft und Ökologie, organisiert von Organisationen und Fachpersonen, die sich mit der Natur, Tieren, Pflanzen, aber auch Tourismus und Landschaftsschutz beschäftigen. 

Hintergrund der Veranstaltung ist die auch in der Schweiz bedrohte Artenvielfalt. Die Hälfte der Lebensräume und ein Drittel der Arten in der Schweiz sind bedroht. Mit dem Rückgang der Artenvielfalt geht auch genetische Vielfalt verloren. Zerstörung, Übernutzung und Verschmutzung natürlicher Lebensräume sind die massgeblichen Ursachen des Rückgangs. Aber auch die Klimaveränderung und die Verdrängung einheimischer Arten durch invasive Arten setzen den Tieren und Pflanzen zu.

Das Festival der Natur wird vom Bundesamt für Umwelt BAFU und von den Kantonen gefördert. Mitgetragen wird das Festival ausserdem von zahlreichen Organisationen wie BirdLife Schweiz, Schweizer Tourismus-Verband, Schweizer Wanderwegen, Schweizer Alpen-Club, Schweizer Pärke, Pro Natura und WWF. 

Programm: http://www.festivaldernatur.ch

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Grenchen erhält erneut das No-Littering-Label

Mit gezielten Massnahmen geht Grenchen gegen herumliegenden und weggeworfenen Abfall vor, um die Littering-Situation unter Kontrolle zu halten. Dafür hat die Energiestadt Grenchen das No-Littering-Label erhalten. Auch für das laufende Jahr hat sie sich wieder erfolgreich darum beworben.

Die Energiestadt Grenchen hat sich wiederum erfolgreich für das No-Littering-Label im Jahr 2024 beworben. Sie erfüllt die Anforderungen, die mit dem Erhalt des No-Littering-Labels verknüpft sind. So spricht sie sich proaktiv gegen Littering aus und thematisiert das Thema Littering regelmässig gegenüber ihren Einwohnerinnen und Einwohnern. Zudem hat Grenchen das erforderliche Leistungsversprechen für das aktuelle Kalenderjahr gegeben. Mit folgenden Massnahmen geht Grenchen gegen Littering vor:
– Clean-Up-Day
– Raumpatenschaften
– Merkblatt Abfallentsorgung
– Schulen: Sauberkeit Ihrer Umgebung (Integrierung Stundenplan)
– Schulen: Umweltunterricht (und Sensibilisierung) 

Sandra Marek freut sich darüber, das No-Littering-Label weiterhin einsetzen zu dürfen: «An gepflegten und sauberen Orten wird weniger gelittert».

No-Littering-Label kennzeichnet und fördert engagierte Institutionen
Das No-Littering-Label kennzeichnet Städte, Gemeinden und Schulen, die sich mit gezielten Massnahmen gegen Littering einsetzen. Denn diese spielen eine Schlüsselrolle im Kampf gegen Littering: Sie tragen einen Grossteil der Kosten und stehen in der Verantwortung, die Bevölkerung zu einem korrekten Umgang mit Abfall anzuhalten. Dabei leisten sehr viele von ihnen intensive Arbeit und setzen kreative Aktionen um.
Das No-Littering-Label, das die IG saubere Umwelt (IGSU) 2017 eingeführt hat, soll Städte, Gemeinden und Schulen in ihrem Engagement bestätigen, sie zur Weiterführung motivieren und ihre Leistungen publik machen. Das Label verhilft den Institutionen zudem zu einem klaren Positionsbezug und zu einem öffentlichen Bekenntnis gegen die Unsitte, Abfälle achtlos auf den Boden zu werfen oder liegen zu lassen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.no-littering.ch und www.igsu.ch.

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Kinder und Eltern für den Schulweg zu Fuss sensibilisieren

Mit der dritten Teilnahme an der VCS-Aktion «Walk to School» setzte sich die Primarschule Halden aktiv für das selbstständige Zurücklegen des Schulweges ein. An der Preisverleihung vom 25. Oktober 2023 dankten die Schulleitung, das Programm so!mobil und die Energiestadt Grenchen den Kindern für ihre starke Leistung.

Die Aufregung unter den Kindergarten- und Schulkindern der Primarschule Halden war an der Walk to School-Preisverleihung vom 25. Oktober 2023 deutlich spürbar. Mit einem Klatschspiel forderte Co-Schulleiterin Ilenia Palermo ihre Aufmerksamkeit ein. Nach einer kurzen Begrüssung fragte sie einige Kinder, was aus ihrer Sicht das Beste daran war, den Schulweg selbstständig zurückzulegen. «Ich finde den Schulweg toll, weil ich neue Freunde mache», sagte ein Junge. Ein anderer ergänzte: «Ich habe sehr viele schöne Sachen gesehen und bemerkt, wie schön die Natur ist».

An der Aktion nahmen 24 Klassen mit insgesamt 466 Kindern teil. Vom 11. bis 22. September 2023 verfolgten sie das Ziel, jeden Tag zu Fuss zur Schule zu kommen. Dabei konnte jedes Kind maximal 10 Punkte für seine Schulklasse sammeln. Auf dem 3. Platz schaffte es der KIGA Lingeriz mit 98.42%. Über den 2. Platz freute sich die Klasse 2i mit 98.89% und den 1. Platz erreichte die Klasse 5i mit sehr guten 99.05%. Stadtpräsident François Scheidegger überreichte den Siegerklassen ihre Gutscheine. Das kantonale Programm für eine nachhaltige Mobilität, so!mobil, sponserte das Preisgeld. Gemeinsam mit dem Verkehrs-Club Schweiz VCS hatte es die Aktion im Kanton Solothurn organisiert.

Vom Elterntaxi zum Pedibus wechseln

Die Primarschule Halden nahm zum dritten Mal an Walk to School teil. Die Schulleitung sah die Aktion als gute Gelegenheit, um aktiv etwas gegen die vielen Elterntaxis zu unternehmen. Vor allem oberhalb des Schulhauses würden Eltern ihre Kinder ausladen und beim Wendemanöver andere Kinder gefährden, erzählt Co-Schulleiter Markus Hotz. Auch die Nachbarschaft fühle sich zunehmend gestört. Er und das Kollegium wünschen sich daher, dass Walk to School in Zukunft jährlich stattfände. Nur so könnten aus seiner Sicht die Eltern und Kinder nachhaltig auf das Thema zu Fuss zur Schule gehen sensibilisiert werden. «Wir informieren die Eltern anfangs Schuljahr immer über Alternativen zum Elterntaxi», sagte er, «Mittlerweile gibt es sogar ein paar Pedibus-Linien». Beim Pedibus handelt es sich um eine Gruppe von Kindern, die unter Führung eines Erwachsenen zu Fuss zur Schule geht. Fahrplan und Strecke bestimmen die teilnehmenden Familien selbst. so!mobil unterstützt interessierte Eltern beim Aufbau einer Pedibus-Linie von ihrem Wohnort zum Kindergarten bzw. zur Schule. Anfragen können an info@so-mobil.ch gestellt werden.