Mobilität erleben, verstehen und sicher unterwegs sein
Wie fühlt sich ein Unfall im Gurtenschlitten an? Mit welchen Hindernissen sind Menschen mit eingeschränkter Mobilität im Alltag konfrontiert? Und weshalb kann der tote Winkel im Strassenverkehr so gefährlich werden? Am Mobilitätstag in Grenchen wurden diese und viele weitere Fragen nicht nur theoretisch beantwortet, sondern anhand praktischer Übungen direkt erlebbar gemacht. Gemeinsam mit verschiedenen Partnerorganisationen organisierte «so!mobil» am 11. September 2026 den Mobilitätstag in Grenchen. Schülerinnen und Schüler sowie die Bevölkerung erhielten dabei die Gelegenheit, Mobilität aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen und ihr Wissen rund um Sicherheit, Rücksichtnahme und nachhaltige Mobilität zu vertiefen.
Lernen durch Erleben
Für Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Klasse bot der Mobilitätstag einen abwechslungsreichen Lernort ausserhalb des Klassenzimmers. An verschiedenen interaktiven Posten konnten die Kinder selbst aktiv werden, neue Erfahrungen sammeln und spielerisch wichtige Zusammenhänge im Strassenverkehr entdecken. Im Zentrum standen Themen wie Verkehrssicherheit, Erste Hilfe, eingeschränkte Mobilität und verantwortungsvolles Verhalten im Strassenverkehr. Realitätsnahe Übungen machten Situationen greifbar, denen die Schülerinnen und Schüler auch in ihrem Alltag begegnen können.
Unterstützt wurde der Mobilitätstag von verschiedenen Partnerorganisationen. Feuerwehr, Samariterverein, AREMO, Rolitransport, TCS und Blaues Kreuz vermittelten an ihren Stationen praktisches Wissen und zeigten auf anschauliche Weise, worauf es für ein sicheres und rücksichtsvolles Miteinander im Verkehr ankommt. Dabei ging es nicht nur um Regeln und richtiges Verhalten. Die verschiedenen Posten ermöglichten auch einen Perspektivenwechsel – etwa indem die Teilnehmenden erfahren konnten, welche Herausforderungen Menschen mit eingeschränkter Mobilität im öffentlichen Raum bewältigen müssen.
Ein Mobilitätstag für die ganze Bevölkerung
Neben den angemeldeten Schulklassen war auch die Bevölkerung eingeladen, den Mobilitätstag zu besuchen. Interessierte konnten sich bei den verschiedenen Organisationen informieren, Neues entdecken und beim Mobilitätsquiz das eigene Wissen unter Beweis stellen. So wurde der Mobilitätstag einmal mehr zu einem Begegnungsort für verschiedene Generationen, an dem Lernen, Austausch und Erlebnis miteinander verbunden wurden. «Mobilität betrifft uns alle. Mit dem Mobilitätstag möchten wir Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zeigen, wie sie sicherer, bewusster und rücksichtsvoller unterwegs sein können», sagt «so!mobil». Der Mobilitätstag zeigte damit eindrücklich: Wer Mobilität nicht nur erklärt bekommt, sondern selbst erlebt, nimmt wertvolle Erfahrungen für den eigenen Alltag mit.






























